Voltage /ZERO _ Tanzcompagnie Rubato

Aktuell

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Uraufführung

 

Voltage / ZERO

 
 

 Premiere: 28. September 2016, 20:30 h

und 29. September - 01. Oktober 20:30 h

außerdem 02. Oktober 17:00 h

 

Spielort: Uferstudios_ Berlin, Studio 14, Uferstr. 8/23, 13357 Berlin
www.uferstudios.com/veranstaltungen

Karten-Vorverkauf:
www.reservix.de oder Telefon: 01805 700 733

Vorbestellungen: rubato@snafu.de

 

Videoteaser

 

 

 

 

 

Voltage / ZERO

 

An. Aus. Dafür. Dagegen. Plus. Minus. Spannung. Entspannung. VOLTAGE / ZERO. Unvereinbarkeiten? Welches Potential des “Möglichen“ steckt im Konflikt, im Dissens von Meinungen, Empfindungen, Haltungen, Handeln?

Im Gegensatz zum Konzept des Konsenses, verhandelt der Konflikt, die Differenzen, die eigenen Wahrnehmungen immer neu. Es gibt keine festen Positionen. Mit diesem Konzept der Offenheit antwortet Rubato auf die Schlüsselfrage: „Wie bleiben wir angesichts der immer komplexer werdenden Krisensituationen handlungsfähig?“ (Johannes Odenthal)

Konflikterfahrungen sind nicht abstrakt. Sie finden in konkreten Situationen statt, haben mit Emotionen, Menschen, Objekten, Räumen … zu tun. Der Körper und die Interaktion zwischen Körpern sind das Feld, auf dem Konflikte und Spannungen oft erst sichtbar werden und ausgetragen werden. Von der Geste bis zur offenen Gewalt reicht das Spektrum körperlicher Aktions- und Reaktionsmuster.

Bühne und Choreografie von VOLTAGE / ZERO schaffen einen dynamischen „Nachdenkraum“.

In welchen Maskierungen und Verkleidungen treten Konflikte und Spannungen zutage? Welche Bewegungssprache benutzen wir, um sie auszutragen? Welche physischen Stufen der Auseinandersetzung gibt es? Was passiert, wenn Körper aufeinanderprallen? Wie ist es, wenn Konflikte umgelenkt, abgelenkt oder befriedet werden? Was bedeutet es für uns, wenn wir Spannungssituationen über längere Zeit ausgeliefert sind? Wie schmeckt die Erfahrung, einen Konflikt gemeistert, überwunden zu haben?

VOLTAGE / ZERO: vor dem Konflikt ist nach dem Konflikt ist vor dem Konflikt. 

 

Künstlerische Leitung, Idee, Bühnenbild Jutta Hell, Dieter Baumann

Inszenierung, Choreografie, Kostümbild Jutta Hell

TänzerInnen, Choreografie Mercedes Appugliese, Dieter Baumann,Carlos Osatinsky,  Anja Sielaff

Musik Da Bao

Lichtdesign Fabian Bleisch

Kommunikation k3 berlin

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, dem Fonds Darstellende Künste e.V. Berlin, in Kooperation mit Studio_Sonic, Uferstudios_Berlin, tip und Zitty

 

                    

 

Fotos: Dirk Bleicker

 


 

Das Fotobuch, 30 Jahre Tanzcompagnie Rubato

 

Buchveröffentlichung: September 2015

 

 

Herausgegeben von Jutta Hell und Dieter Baumann
Gestaltung: Dirk Bleicker
Redaktion: Sven Neumann

Mit Originalbeiträgen von 
Dr. Johannes Odenthal und Jun. Professor Dr. Susanne Foellmer

 

 

Zur Ansicht als pdf

 

Buchbestellungen unter rubato@snafu.de

 

 


 

 

Produktion 2015

 

Wiederholung und Differenz

Drei Duette. Ein choreografisches Triptychon

 

von und mit

Jutta Hell und Dieter Baumann

 

 

uraufgeführt: September 2015, Uferstudios Berlin

 

Video Trailer

 

     

 

 

Wiederholung und Differenz

Wie kann man sein eigenes Schaffen betrachten, welche Markierungen, Meilensteine, Prozesse, waren wesentlich und wirken weiter? Jutta Hell und Dieter Baumann haben 2015 allen Anlass zur Reflexion. Seit nunmehr 30 Jahren realisieren sie unter dem Label Tanzcompagnie Rubato abendfüllende Choreografien – bislang ganze 55 Werke; sie gehören zur zeitgenössischen Tanzgeschichte Berlins. 2015 heißt auch: 20 Jahre künstlerische Arbeit in und die Auseinandersetzung mit China.

Für Hell/Baumann ist dieser weit gespannte künstlerische Bogen Motivation, den ganzen Schatz an Erfahrungen, Herangehensweisen, Konsequenzen – das Gedächtnis ihrer Körper und das kulturelle Gedächtnis – in einem neuen Duett zu überprüfen.

Die Begriffe Wiederholung und Differenz spielen dabei eine zentrale Rolle. Dies betrifft zunächst und im Grundsatz einen ebenso teils schmerzlichen wie alltäglichen Vorgang. Angesichts der stetigen biologischen, sozialen und mechanischen Wiederholungen in uns selbst und um uns herum ringen wir uns unaufhörlich kleine Differenzen, Varianten und Modifikationen ab, um nicht in einer ewigen Dauerschleife der Ereignisse zu versinken. Beide Begriffe sind also eng miteinander verschränkt.

Wiederholung und Differenz sucht einen künstlerischen, öffnenden Zugang für dieses Phänomen und nutzt hierfür konsequent die in Jahrzehnten gewachsenen, wieder und wieder umgeformten, neu bewerteten Materialien der Tanzcompagnie Rubato: Es entsteht ein choreografisches Triptychon.

Subjektiv aus der Analyse eigener Stücke, die Wiederholung und Differenz als Gestaltungsprinzip aufweisen; als interkulturelle Studie, die aus der Aneignung und Interpretation traditioneller chinesischer Tanzformen durch westliche Tänzerkörper Gleichheiten und Unterschiede der jeweiligen kulturellen Kontexte abliest; systematisch mit dem fundamentalen Muster, dass der fortwährenden Wiederholung des anscheinend Gleichen unabdingbar der Impuls für etwas Neues, Anderes, noch nicht Gewesenes innewohnt.

Konzept, Choreografie, Tanz Jutta Hell, Dieter Baumann

Dramaturgie Eva Maria Hoerster

Bühnenbild Bi Rong Rong

Musik Reinhold Friedl und Wolfgang Bley Borkowski

Lichtdesign Fabian Bleisch

Projektleitung Sven Neumann

Kommunikation k3 berlin

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und David Hurwith _ Ritual & Research_Residency USA. In Kooperation mit Sonic Studio, Uferstudios Berlin und TanzScout Berlin.

                                    

 

Fotos: Dirk Bleicker, Dieter Hartwig